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Gemeinde Haimhausen im Landkreis Dachau  |  E-Mail: poststelle@haimhausen.de  |  Online: https://www.haimhausen.de

Inhausen, Inhauser Moos, Maisteig

Inhausen wurde erstmals zwischen 895 und 899 erstmals erwähnt. Um 1500 werden in Inhausen 7 Anwesen genannt. Ende des 19. Jhd. wurde im Anger Lehm abgebaut, der im nahen Ziegelstadel zu Ziegelsteinen und Dachziegeln gebrannt wurde. Der dabei entstandene Weiher ist nicht mehr vorhanden. Die Kirche reicht etwa bis ins 12. Jahrhundert zurück. Im Mittelalter entstand hier eine Wallfahrt zur Muttergottes.

 

Im Inhauser und Ottershauser Moos wurde vor dem Zweiten Weltkrieg Torf abgebaut, bevor durch Tieferlegung des Grundwassers durch Ausbaggerungen von Gräben das Moos trockener wurde.

 

Die frühere Einöde Maisteig gehörte immer zur Hofmark Haimhausen. Der Name Maisteig bedeutet empor führender, ausgehauener Waldpfad. Zur Instandhaltung der Straße wurde teilweise Wegezoll erhoben, und es wurde eine Wirtstaferne errichtet. Um 1800 nannte sich die Tafernwirtschaft "Gasthof zum Goethewirt", weil hier im Jahr 1776 Johann Wolfgang von Goethe auf seiner Reise nach Italien übernachtet haben soll.

 

(Quelle: Chronik von Haimhausen)

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